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Musische Sommerwochen 2011 GEMEINSAMES Singen, Musizieren, Tanzen, Spielen, Gestalten… oder einfach nur SEIN für Jung bis Alt Dieses Jahr fand die Singwoche von Eva Dirninger vom Sonntag, 26. Juli (Mittag) – 2. August 2011 (Vormittag) statt. Sie wurde wieder in der Landw. Fachschule in Hohenlehen vom BHW-Akademie für Regionalkultur veranstaltet.
Hier finden Sie die Ausschreibung mit dem Anmeldformular als download. Christl, eine der TeilnehmerInnen, hat folgendes Gedicht über die Singwoche 2009 geschrieben.
O Hohenlehn, o Hohenlehn, bei dia is imma wieda schen! Kaum geht da Juli zu sein End do kumman d’Leitln zuwe grennt von klein bis groß is ollas da. selbst Omama und Opapa. Damit mas auseinaunda kennt, gibt’s gruppenweis an Referent. De Kati suagt si um die Bärn, der Sonja olle Bördis ghern, de Kerstin is für d’Smeilis da, bei d’Grounaps hamma die Eva. A bei de Referenten ist Da Rainer ois Ensembelist. Wos d’Leit a Wochn long da treibn wüll i jetzt auszugsweis beschreibn.
Die Eva hot uns beigebrocht wos uns zu guade Sänga mocht. East nimmt ma 20 Kilo zua (bei monche war des eh scho gnua) daun setzt ma sie a Kuppel auf - wozu des is, do kummst glei drauf - die soll den Mundgeruch verbergn waun mia zua Stimme zärtlich wern, daun schiabst a Kugel no zum Schmäh, so kummst du bis zum hohen C! Und ois, in Moll und a in Dur, des singan ma dem Hintern vur.
Die Eva tuat recht deutlich redn doch amoi gabs a Missverstehn: Zua Mess am Freitag, meiner Sööh Da tat uns no a Pfoarra fööhn. Martin, a hilfsbereiter Mau Bietet sein Akkubohra aun.
Die Helga, dieses Urgestein, Sie lodt zum Voiks-tanzn uns ein. Und weus a brochne Zechn hat Hüft Katrina mit Rat und Tat. Wea glaubt, des Tonzn geht wia gschmiat, dea hot sie leida sehr geirrt. Des fongt scho mit da Frage aun: Wer is a Weibl, wer a Maun? Es san a do, wia meist da Foll, de Weiba in da Übazoi. Is des Geschlecht amoi geklärt und steht jetzt kana mea vakeaht kummt glei scho wieda a Problem wauns haast, mia soin nach links uns drehn.
Maunche drahn links, maunche drahn rechts, do derfst net tuan, des wos du mechst! Kaum drahn ma uns im gleichen Sinn wirft uns die Helga Worte hin wie Koana, Kette oder Sgwär, Beistellschritt, Kreuzschritt und no mea. Des dauert, bis ma des kapiert und endlich kana si mea irrt! Und plötzlich, ma kauns richtig gspian, do springt a auf, da Knopf im Hirn! Und olle taunzn voi Elan ois hättns nia wos ondas tan! So mocht des Taunzn richtig Spaß – Nocha san ma vom Schweiß gaunz nass.
Beim Bastln wor i a dabei, des woa vielleicht a Marterei! An Fodn muasst durch d’Perlen-Luckn mit vü Geduld ganz durchidruckn. Und waunst beim Zöhn di ned vairrst und a ka Perle ned valiast daun host – noch vüle Stund – am End was wirklich Schenes in die Händ.
Aan Nochmittag, des deaf ned föhn, tan ma auf d’Oiman aufigehn. Ma hods ned leicht bei dera Tua, denn Aufgobn gibt’s do grod no gnua. Obn haum fian Auftritt mia geübt bis ma wos Grüllts zum Essn kriagt. Daun hom die Gruppen so getan ois wauns a Fülmszene odrahn. D’Schüri hot d’Drehoabeit bewert und olle haum zu d’Siega gheat. A anzigs Moi hots heia grengt, grad daun, wia unsa Feia brennt. Mia tan den Mut goa ned valiern und schaun den Flammen zua min Schiam.
Wia daun de Wochn is gaunz um, do zeigen wir vor Publikum wos in uns olle, gaunz vasteckt, an Singan, Taunzn drinnan steckt. Des Wetta heia woa a fesch, die Frühstückssemmaln imma resch, jo, jo, die Küch, ia diaft mas glaubn, die kriagat sicha 3,4 Haubn. Zum Weitaredn gabs no vü, doch bin i jetzt sche laungsam stü. I sog zum Schluss nua „Danke schön“, ia werds mi sicha wiedasehn! |
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